Kirchentag 2009 in Bremen - Mensch, wo bist du?
20.05.2009 - 24.05.2009

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Öku-Pax ist dabei!

Zum diesjährigen Kirchentag in Bremen unter dem Motto "Mensch, wo bist du?" haben wir uns einiges einfallen lassen. So wird man wie gewohnt Songs von uns hören, die - so meint man vielleicht auf den ersten Blick - nicht in die Kirche passen.
"Mensch, wo bist du?" von den Wise Guys als Hymne des Kirchentags darf natürlich nicht fehlen. Auch dieses Jahr sind wir "unterwegs im Namen des Herrn", wir lassen die Leute reden, gehen unseren eigenen Weg und laufen auf sonnigen Pfaden. Natürlich werden auch Sacropop und Gospels nicht vernachlässigt. Hallelujah!
Kirchentag 2009 im "viel zu kleinen" Bremen: Wir kommen - macht euch auf einiges gefasst!

Wir sehen uns - beim Kirchentag.

Michaela / Öku-Pax

Hier konnten Sie uns auf dem Kirchentag 2009 in Bremen hören:

20.05.2009
21:00 - 21:30 Uhr

 Auftritt auf der Diakonie-Bühne im Diakonischen Dorf

 Unser Lieben Frauen
 Kirchhof
 28195 Bremen

22.05.2009
10:00 - 11:00 Uhr

 Begegnungsstätte Arbergen der AWO Bremen

 AWO-Pflege gGmbH
 Hermann-Osterloh-Str-117
 28307  Bremen

22.05.2009
19:00 - 22:00 Uhr

 Feierabendmahl in Rotenburg / Wümme

 Heimatmuseum Rotenburg
 Burgstrasse 2
 27356 Rotenburg / Wümme

23.05.2009
16:00 - 16:45 Uhr

 St. Birgitta Altenpflegeheim der Caritas Bremen

 St. Birgitta Altenpflegeheim
 Göteborger Straße 34
 28719  Bremen

Der Abend der Begegnung

Viel zu tun hatten wir an den fünf Tagen, in denen in Bremen die Erde so positiv auf dem Kopf stand. Begonnen hat der Kirchentag für uns mit der Generalprobe zu "Von Booten und Bäumen". Zu diesem Anlass fanden wir uns am Dienstag in der Kirche Unser Lieben Frauen ein, um den Organisatoren zu lauschen und das laut Komponist eher langweilige Stück (langweilig im Einzelnen) zu "lernen". Weiter ging es dann am Weserufer, wo die verschiedenen Gruppen ihren Booten zugeordnet wurden. Unsere Besatzung vom THW hat leider vergessen den CD-Player mit an Bord zu nehmen, das störte uns aber wenig, eine Rundfahrt auf der Weser ist auch ohne technische Medien auszuhalten. Kalt wurde es auf dem Wasser und Regenwolken zogen auf. Wir waren in Sorge nicht rechtzeitig wieder im trockenen zu landen, aber das Glück war auf unserer Seite. Schnell in ein Restaurant an der Schlachte gestürmt - welches zwei Minuten später wegen Regen absolut aus allen Nähten platzte - noch mal Glück gehabt würde ich sagen.

Zurück Zuhause noch kurz mit zu Heiner rein, denn wir mussten ja in meinen Geburtstag hinein feiern. Prost.
Mittags um 12 ging es dann für uns weiter. Bassverstärker und anderes Equipment ins Auto eingeladen, uns dazu und ab Richtung Innenstadt. Im Parkhaus Violenstraße war ein Platz für uns reserviert worden, wir parkten auf der Gitarrenebene - wo auch sonst. Vorher hatten wir jedoch findigerweise mitten auf dem Markt neben dem Rathaus das Auto gelehrt - niemand hatte Muße den “Peavey” so weit zu tragen. Es hat sich einfach angeboten... und wir sind mit einem Rotenburger Kennzeichen wirklich ziemlich ortsfremd.

Der Bühnenaufbau war noch im Gange. Langsam trudelten auch die Anderen ein. Der Moderator Frank Harreß und Koordinator Gunnar Schulz-Achelis stellten sich vor, die Technik flitze hochkonzentriert zwischen Bühne und Mischpult hin und her, die erste Band klimperte und klampfte vor sich hin, einige neugierige Zuschauer fanden sich ein.

Unsere Bühne...

... mit Super-Technik

Als vorletzte Band des Abendprogramms waren wir um 14:30 Uhr als zweite Band mit dem Soundcheck dran. Daniel fehlte. "NOCH IN KIEL". Leichte Panik, Basti souverän an Bass und geliehener E-Gitarre. Hier noch einmal ein großes Lob an die Technik. Ihr habt echt ein super Ding hingelegt! Während unseres Soundchecks machte Frank Harreß ein wenig Werbung für unseren tatsächlichen Auftritt um 21 Uhr. "Willkommen zum Soundcheck von Öku-Pax" ist schon irgendwie urig. Die Gladmakers schenkten uns nach dem Soundcheck Glückskekse, wie schön! Sie nehmen ihren Namen ernst. Wir hatten erstmal Pause, streuten uns zu den vielen Veranstaltungen des Abends der Begegnung, feierten noch ein bisschen zu Gebackenem bei und von Imke und freuten uns auf den Abend. Die Plätze waren während der Eröffnungsgottesdienste überfüllt, ein gutes Zeichen. Irgendwo mussten die geschätzten 300.000 Menschen ja ihren Platz finden. Es war halb neun und Daniel noch immer nicht da. Basti immer noch locker. Passt schon,. viertel vor neun,. Daniel ist da! Stau auf der A1.. Nervenkitzel pur. Komplett gingen wir um kurz vor neun auf die Bühne, Daniel wurde noch schnell mit eingeklinkt.

Frank Harreß überraschte mich mit der Aufgabe unsere nächsten drei Auftritte anzusagen, welche ich leider zu dem Zeitpunkt nicht wirklich abrufen konnte. Das war aber nicht schlimm, da die Scheinwerfer, welche an kalten Abenden angenehm warm auf einen nieder scheinen, rotes Licht verbreiteten und ich mich somit meiner Umgebung anpasste. Locker soufflierte Astrid mir die Termine ins Ohr und in Gemeinschaftsarbeit ging die Werbung über die Lautsprecher. Endlich durften wir tun, warum wir gekommen waren. Die Diakonie-Bühne rocken. Kuschlig war es nicht nur für das Publikum, auch wir hatten gewisse Platzschwierigkeiten mit unserer 25 Mann zählenden Besetzung.

Anmoderation mit Frank Harreß

Öku-Pax in voller Aktion

Ev'rybody
Lean on me
Walking on Sunshine
I will follow him
Let it be
Hail holy Queen
Mensch, wo bist du?

Johanna, Jana G. und Desiree

Am Ende unseres Auftrittes - geschafft -

Mittendrin: Das Tor für Werder Bremen! Der überfüllte Platz jubelte, Frank Harreß gab ergänzend zu meinem Fußballkommentator-Debut den Spielstand durch, die Laune wurde noch besser. Unser Konzert war zu Ende. Schnell alle Sachen ins Lagerzelt gebracht und laufend Richtung Anlieger, um bei “Von Booten und Bäumen” aktiv zu werden. Leider hatten die Schiffe bereits abgelegt. Wir hatten unsere Rundfahrt aber ja bereits am Vorabend, denn leider trug der Wind die Stimmen über das Wasser und nicht ans Ufer und auch die Radioübertragung war der Technik zum Opfer gefallen. Schade, aber auch die Ruhe war durch ein Kerzenmeer einfach wunderschön anzusehen.

Ein richtiges Abenteuer war dann noch die Ausfahrt aus Bremen. Die teilweise vierspurigen Straßen waren voll mit Menschen. Pfadfinder machten unserem Auto den Weg frei.

Einige unserer Sänger und Musikanten hingen dann noch stundenlang am Bahnhof fest, da alle Züge wegen der Massen an Fahrgästen Verspätung hatten und der Bahnhof wegen Überfüllung geschlossen werden musste. Die letzten waren unfreiwillig erst um halb drei zu Hause.

Ein anstrengender Tag war´s, der Abend der Begegnung. Aber erneut eine tolle Erfahrung.

Das erstmal vom 20.05.2009

Michaela

 

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